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Veränderung des Gebäudeareals innert 25 Jahren

Veränderung des Gebäudeareals innert 25 Jahren

Relative Veränderung des Gebäudeareal-Anteils an der Gesamtfläche (in Prozentpunkten) während 25 Jahren

Arealstatistik
Karte: datenportal.info, BFS (Generalisierte Gemeindegrenzen)

Die Arealstatistik der Schweiz (AREA) gibt u. a. Aufschluss darüber, wie sich die Gebäudeflächen und deren Aussenräume seit den 1980-Jahren in den Gemeinden entwickelt haben. Wir haben diesbezüglich die Veränderungen der Gebäudeareale über den aktuell grösstmöglichen Zeitraum von 25 Jahren (Arealstatistik 1979/1985 und Arealstatistik 2004/2009) untersucht.

Absolut betrachtet entstanden die meisten neuen Gebäudeareale (Wohnareale, öffentliche Gebäudeareale, Landwirtschaftliche Gebäudeareale, nicht spezifizierte Gebäudeareale; ohne Industrie-, Gewerbe- und Versorgungsareale) in grösseren Städten wie Zürich, Lausanne, Winterthur, St. Gallen, Lugano, Thun, Köniz oder Uster, ebenfalls in kleineren Städten wie Sion, Bulle oder Einsiedeln, aber auch in periurbanen Gemeinden wie Nendaz oder Val de Bagnes (Verbier), die vom Tourismus abhängig sind. Bei den beiden letztgenannten überrascht daher auch der hohe Zweitwohnungsanteil von 64% bzw. 56% nicht. In all diesen Gemeinden vergrösserten sich die Geäudeareale um beinahe 100 Hektaren oder mehr, was über den ganzen Zeitraum mindestens 136 Fussballfeldern (Fussballfeld = ca. 0,714 ha) oder mehr als 5 Fussballfeldern pro Jahr entspricht.

Schaut man die Veränderungen relativ an (Veränderung des Gebäudeareal-Anteils an der Gesamtfläche in Prozentpunkten), sind es hauptsächlich suburbane Gemeinden um grössere und kleinere Städte, die einen «Bauboom» (Veränderung von mehr als 10 Prozentpunkten) verzeichneten. Es sind dies unter anderen:

Ville d’Onex 1982 (Bild links) und 2006 (Bild rechts)

Besonders der südliche Teil des Stadtgebiets zwischen Route de Chancy und Route du Grand-Lancy sowie südlich der Route du Grand-Lancy wurde zwischen 1982 und 2006 stark bebaut. Quelle: swisstopo, Zeitreise Kartenwerke

Der nördliche Teil des Stadtgebietes wurde bereits in den 1960er-Jahren bebaut, u. a. entstand eine der ersten grossen Satellitenstädte der Schweiz, die Cité-Nouvelle.